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| Newsletter - 05 / 2009 (2) - Die sparsamsten Autos der Welt. „Sparkönige“ von damals und heute. |
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Zu den sparsamsten Limousine, die der Kfz-Markt z.Zt. zu bieten hat zählt der neue „Seat Ibiza Ecomotiv“. Mit seinem 1,4-Liter-Diesel (80 PS) schafft er eine Spitzengeschwindigkeit von 177 km/h und hat dabei im Durchschnitt einen Normverbrauch von nur 3,7 Litern. Er bietet platz für fünf Personen und Punktet mit einer topp Ausstattung. Er verfügt über eine serienmäßige Servolenkung und ist wahlweise auch mit Klimaanlage zu bekommen. Zudem liegt er im CO2-Ausstoß bei 98g/km, was rekordverdächtig ist. |
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Der Smart-CDI liegt im Normverbrauch mit 3,4 Litern zwar noch darunter, aber er läuft ja auch in einer anderen Klasse. Traut man den unterschiedlichen Foren im Internet, dann wird dieser Normverbrauch jedoch erheblich überschritten. Lt. Smart-Werkstätten sollte man sich mit einen Durchschnittverbrauch von 4,4 bis 4,8 Litern anfreunden. Zudem ist dieser Zweisitzer im Schnee unberechenbar und bietet ein sehr geringes Raumangebot. Aber Smartfahren ist eben ehr ein Lebensgefühl.
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Wo wir gerade bei den Zweisitzern sind, sollte ein „Wunderauto“ aus dem Osten der Republik nicht unerwähnt bleiben. Das „Jetcar“ soll mit seinem 40 PS Motor nur knapp 2,5 Liter verbrauchen und dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen. Das gewöhnungsbedürftige Fahrzeug (zwei Sitze – hintereinander angeordnet) wurde im Jahre 2003 erstmalig vorgestellt und galt als Sensation. Die Jetcar Zukunftsfahrzeuge in Neuruppin möchte damit heute in Serie gehen, sucht jedoch noch einen Finanzpartner, da sie momentan in handarbeit fertigen und ein solches Einzelstück fast 50.000,- Euro kostet. Es ist auch eine Sportvariante geplant, die mühelos 200 km/h erreicht, wobei diese dann bei einem Verbrauch von 5,3 Litern liegen wird. |
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Wenn wir über Spritsparer reden, erinnern wir uns auch gerne wieder an den ersten großen „Sparkönig“, es war der Lupo 3Liter TDI. Mit seinem 61 PS starken Dreizylinder und durch eine um 150kg erleichterte Karosserie brachte er es auf einen Normverbrauch von nur 2,99 Litern. Und das bereits vor fast zehn Jahren ! Der baugleiche Seat Arosa erfüllte damals die gleichen Werte. Der im Herbst 2000 folgende „große Bruder“ aus Ingolstadt, der A2 3Liter TDI, bot dazu noch ein enormes Platzangebot. Der damals jedoch verhältnismäßig hohe Anschaffungspreis und die Unterhaltungskosten verhinderten jedoch den großen Durchbruch. Heute würden diese Fahrzeuge für eine ganz neue Akzeptanz sorgen. Im Jahre 2000 war man einfach noch nicht soweit. |
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Interessant ist, dass Toyota in diesem Jahr auch den ersten Elektro-Prius vorgestellt hat. Damals konnte sich niemand vorstellen mit einem Elektroauto in Serie zu gehen. Der klobige Lithium-Ionen-Speicher trieb den Preis damals auf über 40.000,- Euro. Mit der dritten Generation des Prius setzt Toyota die 1997 begonnene Erfolgsgeschichte alternativer Antriebe fort. Der Hybrid überzeugt durch nochmals deutlich verbesserte Verbrauchswerte und eine Fülle zukunftsweisender Technologien. Für die dritte Generation des Hybrid Synergy Drive® hat Toyota rund 90 Prozent aller Komponenten neu konstruiert. Das Ergebnis ist ein leichterer, kompakterer und noch effizienterer Vollhybrid. Der neue Prius verbraucht laut Toyota rund 14 Prozent weniger Kraftstoff als sein bereits ausgesprochen sparsamer Vorgänger, bei einer gleichzeitigen Steigerung der Systemleistung von Benzin- und Elektromotor um 22 Prozent. Ab Sommer ist der neue Toyota Prius 2009 im Handel. |
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Natürlich tut sich auch viel in der Oberklasse.
Die neue E-Klasse als E 250 CDI BlueEfficiency bietet bei enormen Platzangebot, dem gewohnten Luxus und allen erdenklichen Extras, einen Normverbrauch von durchschnittlich 6,1 Litern und einem CO2-Ausstoß von 162 g/km, was für eine Limousine der Oberklasse beachtlich ist. Vielleicht holt sich Mercedes Benz mit solchen Fahrzeugen aus ihrer derzeitigen Krise. Der Weltkonzern machte im ersten Quartal 2009 einen Verlust von über 1,4 Milliarden Euro. |
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Mit dem wohl sparsamsten Auto der Welt fuhr jedoch Dr. Ferdinand Piech im Jahre 2002 zur 42. Jahreshauptversammlung der Volkswagen AG von Wolfsburg nach Hamburg. Der bis dahin streng geheim gehaltene Prototyp kann mit Recht als 1-Liter-Auto bezeichnet werden. Bei dieser Fahrt lag der Verbrauch exakt 0,89 Liter auf 100km. Mit diesem, wegen der Gewichtsersparnis unlackiertem, Fahrzeug bewies VW wieder mal seine Technologieführerschaft. Der spartanisch ausgestattete Innenraum, des nur 290kg leichten Gefährts, bietet Platz für zwei Personen hintereinander. Der 0,3 Liter Motor mit 8,3 PS befördert den Wagen dank Pumpe-Düse-Hochdruckeinspritzung bei Testfahrten auf durchschnittliche 75 km/h. |
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| So, nun genug zum Thema Sparwunder von damals und heute, aber wir stellen fest, alles ist möglich. Waran eine Serienproduktion scheitert kann uns wohl nur die Teppichetage der großen Autobauer beantworten, oder spielen hier die großen Ölkonzerne eine entscheidende Rolle.
Spekulationen darüber würden jetzt jedoch zu weit führen und sind vielleicht ein Thema für unseren nächsten Newsletter. |
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