Wer ein Autohaus mit Volkswagen, Audi, Škoda, SEAT oder CUPRA führt, kennt den Namen inzwischen: new.VAP. So heißt der neue Verkäuferarbeitsplatz des Volkswagen Konzerns. Er löst nach und nach die bisherigen Systeme der Marken ab, bei Volkswagen zum Beispiel das langjährige EVA.
Für viele Händler klingt das erst mal nach einem reinen Herstellerthema. Ganz so einfach ist es nicht. Mit new.VAP stellt sich nämlich auch die Frage, wo künftig die Leads bearbeitet werden.
Was new.VAP eigentlich ist
Mit new.VAP sollen die Verkaufsprozesse in den Konzernmarken einheitlicher und digitaler werden. Verkäufer konfigurieren dort Fahrzeuge, kalkulieren Leasing und Finanzierung und erstellen Angebot und Vertrag.
Auch Anfragen lassen sich direkt in new.VAP bearbeiten. Wer bereits ein eigenes Lead-Management oder CRM nutzt, kann es aber über Schnittstellen anbinden. Und genau hier liegt für viele Händler die eigentliche Entscheidung.
Ein Postfach oder zwei?
Im Alltag ist das die spannendere Frage. Herstellerleads machen bei Markenhändlern einen großen Teil der Anfragen aus. Daneben kommt aber einiges über mobile.de, AutoScout24, die eigene Website oder ganz klassisch per Telefon.
Wer nur in new.VAP arbeitet, hat die Herstellerleads dort und den Rest woanders. Für den Verkäufer heißt das zwei Eingänge. Die Verkaufsleitung muss an zwei Stellen nachsehen, ob etwas liegen bleibt. Mit einem angebundenen Lead-Management landet alles in einem Eingang, und die Rückmeldungen an den Hersteller laufen nebenbei mit.
Worauf Sie bei der Entscheidung achten sollten
Ein paar Fragen helfen bei der Einordnung:
- Wie viele Ihrer Anfragen kommen nicht vom Hersteller? Je höher dieser Anteil, desto eher lohnt sich ein gemeinsamer Eingang.
- Laufen die Bearbeitungsstände automatisch an den Hersteller zurück? Hersteller achten genau auf Reaktionszeiten. Wer doppelt pflegen muss, verliert Zeit, und es entstehen Lücken.
- Kennt das System auch Ihren Fahrzeugbestand? Ein Lead-Management, das Ihre Fahrzeuge und Börsen kennt, kann mehr. Es kann zum Beispiel ein verkauftes Auto aus den Börsen nehmen oder zeigen, welche Börse tatsächlich zu Verkäufen führt.
- Haben Sie mehrere Marken unter einem Dach? Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Kunden über alle Marken und Standorte hinweg im Blick behalten.
Und ein praktischer Tipp zum Schluss: Legen Sie sich nicht vorschnell fest, bevor Sie mit Ihren bisherigen Anbietern gesprochen haben.
Wie es beim Händlertool weitergeht
Wir arbeiten an einer Anbindung des Händlertools an new.VAP. Unser Ziel: Herstellerleads, Börsenanfragen und Website-Leads laufen in einem Eingang zusammen. Angebot und Vertrag erstellen Sie weiterhin in new.VAP.
Weil das Händlertool Ihren Bestand und Ihre Börsen ohnehin verwaltet, soll es außerdem mitbekommen, wenn ein Fahrzeug verkauft wurde. So bleibt vom ersten Klick auf mobile.de bis zum Vertrag alles an einem Ort nachvollziehbar.
Einen Starttermin nennen wir, sobald die Details mit dem Hersteller abgestimmt sind. Wenn Sie wissen möchten, was das für Ihr Autohaus bedeutet, sprechen Sie uns gern an.
.webp)

.webp)

.jpg)
.webp)







.webp)